Herzlich willkommen in der Abteilung Versorgungstechnik


In der Abteilung Versorgungstechnik werden Lehrlinge zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Spengler / Klempner in der 10. Jahrgangsstufe (Grundstufe) ausgebildet.

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK dauert 3,5 Jahre. Es findet in allen Jahrgangsstufen Blockunterricht statt, jeweils 12 Wochen in den ersten drei Ausbildungsjahren und 2 Wochen im vierten Ausbildungsjahr. Die Blockpläne stehen im Eingangsprofil unter „Blockpläne“ zum Download bereit.
Unsere Schülerinnen und Schüler kommen aus der Stadt Passau, dem Landkreis Passau (ohne Lkr. Passau-Süd und Lkr. Passau-West) und dem Landkreis Freyung-Grafenau.

Ausbildungsstruktur

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik umfasst die Kern-(Fach-) Qualifikation Gebäudesystemtechnik und die Handlungsfelder Wärme-, Wasser-, Luft- und Umwelttechnik.

Prüfungen

Am Ende des 2. Ausbildungsjahres (der 11. Jahrgangsstufe) findet die Zwischenprüfung statt. Das Ergebnis dieser Prüfung wird nicht auf die Gesellenprüfung angerechnet. Allerdings ist die Teilnahme an der Zwischenprüfung Voraussetzung für die Zulassung zur Gesellenprüfung.

Künftig soll für den Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers SHK die gestreckte Gesellenprüfung eingeführt werden, d.h. statt der Zwischenprüfung ist dann am Ende des 2. Ausbildungsjahres (der 11. Jahrgangsstufe) Teil 1 der Gesellenprüfung abzulegen. Das Prüfungsergebnis geht mit 30 % in die Gesellenprüfung ein.

Die Zwischenprüfung und künftige Gesellenprüfung Teil 1 ist in maximal 8 Stunden durchzuführen und besteht aus einer Arbeitsaufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, einem Fachgespräch sowie einem schriftlichen Teil.

Die Gesellenprüfung bzw. Teil 2 der Gesellenprüfung besteht aus den Teilen A und B. Der Teil A mit maximal 20 Stunden beinhaltet einen Kundenauftrag, bei dem eine versorgungstechnische Anlage zu planen und zu errichten ist, sowie Einstellarbeiten und eine Inbetriebnahme durchzuführen sind. Im Teil A ist außerdem ein Fachgespräch von maximal 20 Minuten durchzuführen. Teil B mit ca. 5 Stunden umfasst die Bereiche Arbeitsplanung und Anlagenanalyse, in denen durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege darzustellen sind, sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Beide Prüfungsteile (A und B) berücksichtigen bei der Aufgabenstellung das Handlungsfeld (derzeit 20 %), in dem der Prüfling überwiegend ausgebildet wurde. Der Auszubildende kann sich bei der Prüfungsanmeldung für ein Handlungsfeld entscheiden.