Wie Metallberufe digitalisiert werden

19. Kobas-Sitzung: Modernisierung der Metallberufe

Passau. Im Rahmen der zweijährig stattfindenden Kobas-Sitzungen – Verbesserung der Kooperation zwischen Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben – lud die Fachabteilung Metall der Karl-Peter-Obermaier Schule mit der ZF-Ausbildung zu einer Infoveranstaltung zum Thema "Modernisierung der Metallberufe" in die Lehrwerkstatt der ZF ein.
Im Rahmen einer Sozialpartnervereinbarung wurde ein "Agiles Verfahren" zur Modernisierung der Metall- und Elektroberufe 2016 ins Leben gerufen. Stephan Freund von der ZF in Passau, einer der Mitwirkenden, schilderte 35 Personen die Ergebnisse und die daraus resultierenden Änderungen der Ausbildungsverordnungen zum August. Hierbei wurde deutlich, dass eine verpflichtende neue integrative Berufsbildposition "Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit" in die Ausbildungsverordnungen aller Metall- und Elektroberufe aufgenommen wird, um die aktuellen Berufsbilder an die Anforderungen der digitalen Transformation anzupassen. Zusätzlich werden sogenannte optionale Zusatzqualifikationen geschaffen, welche von der IHK bescheinigt werden. Im Anschluss an den Vortrag schilderte Sommer von der BS 1 Passau die aktuellen Bestrebungen der Berufsschule im Rahmen der digitalen Bildung und verwies auf die kommenden Lehrplanänderungen der Metall- und Elektroberufe. Werner Schurm von der IHK Passau rundete die Vortragsreihe mit der Sichtweise der IHK zu den Digitalisierungsbestrebungen ab und verwies auf die weiterhin bestehenden Probleme beim Einsatz von digitalen Medien in Prüfungen. Am Ende dieser Veranstaltung blieb die Erkenntnis, dass noch ein langer Weg vor den beteiligten Partnern liegt, aber ein erster Schritt gemacht ist. (PNP vom 12.06.2018)

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