Herzlich willkommen in der Abteilung Fertigungstechnik

von links: Alexander Sommer, Eduard Wiesbeck (Abteilungsleiter), Richard Weber, Martina Waldvogel, Florian Kurz, Patrik Franz, Julia Kapfhammer, Dieter Mandl, Marco Stehli


Die Metall-1-Abteilung (Fertigungstechnik) beschult überwiegend die 3,5-jährigen fertigungstechnischen Ausbildungsberufe

Neben diesen beiden Berufen werden vereinzelt Maschinen- und Anlagenführer sowie die Fachkraft für Metalltechnik ausgebildet. In den Ausbildungsberufen Anlagenmechaniker, Schneidwerkzeugmechaniker sowie dem Handwerksberuf Feinwerkmechaniker erfolgt die Grundausbildung im ersten bzw. ersten und zweiten Ausbildungsjahr an unserer Schule. Anschließend werden die Auszubildenden in diesen Fachbereichen den jeweiligen Sprengelschulen zugeteilt.

Das Einzugsgebiet (Sprengelgebiet) der Metall-1-Abteilung reicht im Westen und Norden bis zu den Landkreisen Regen, Deggendorf und Rottal-Inn. Im Süden und Osten limitieren die Ländergrenzen Tschechiens und Österreichs den Schulsprengel. 

Zu unseren dualen Partnern gehören u.a. die Firmen Zahnradfabrik Friedrichshafen/Standort Passau, Siemens AG, Knorr-Bremse AG, Hatz, Edscha, Jelba u.v.m.

Der Ausbildungsberuf des Industriemechanikers ist an der Anzahl der Lehrverträge gemessen bundesweit neben dem Kfz-Mechatroniker der beliebteste technische Lehrberuf. Aufgrund der zu vermittelnden Themenbereiche wie Pneumatik, Hydraulik, Elektropneumatik, Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Robotik werden in diesem Ausbildungsberuf die Grundlagen der Automatisierungstechnik und somit auch die Basisbausteine für die 4. industriellen Revolution - kurz Industrie 4.0 genannt - gelegt. Insbesondere weil in unserer Abteilung eine Intensivierung im Bereich Robotik stattfindet. Dabei wird auch die Infrastruktur der IT-Technologie erläutert.



Roboter sind heutzutage in nahezu alle Lebensbereiche eingezogen. Sie dienen beispielsweise  als Haushaltshilfen in Altenheimen oder auch als Entschärfer von Sprengstoffen bei der Polizei. Aber gerade in der Industrie haben sie einen festen Arbeitsplatz neben dem Menschen eingenommen und sind auch nicht mehr wegzudenken, im Gegenteil, sie unterstützen uns mehr und mehr und nehmen uns immer mehr Arbeit ab.

Der Werkzeugbau unterteilt sich in die Schwerpunkte Vorrichtungsbau, Stanz- und Umformtechnik sowie Formentechnik. Während die fachlichen Inhalte im Vorrichtungsbau in der Metallbranche meist geläufig sind, sind diese in den Bereichen Stanz- und Umformtechnik bzw. Formentechnik für viele ein Buch mit sieben Siegeln.



Der Ausbildungsberuf des Werkzeugmechanikers ist abwechslungsreich und vielfältig. Seine Hauptaufgabe im Bereich Stanz- und Umformtechnik ist es Werkzeuge zu fertigen, mit denen Blech- und Kunststoffteile in großer Stückzahl hergestellt werden können. Praktische Beispiele hierfür sind

  • Scharniere für Autotüren,
  • Tiefziehteile wie die Kühlerhauben für Autos

Der Werkzeugmechaniker mit Schwerpunkt / Fachrichtung Formenbau beschäftigt sich überwiegend mit der Herstellung von Werkzeugen zum Spritzgießen für die Serienfertigung. Beim Spritzgießen werden Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens wie …

  • Gehäuse für Sturzhelme,
  • Schraubverschlüsse für Trinkflaschen,
  • Verschlüsse für Ketchup-Flaschen und Shampoos hergestellt