Erasmus+

Erasmus+ ist ein Programm der Eropäischen Kommission für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Programm löst den Vorläufer LEONARDO DA VINCI als Teil des europäischen Programms für lebenslanges Lernen ab, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gefördert hat. Ein Auslandsaufenthalt während der Berufsausbildung ist die beste Möglichkeit, internationale berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben. 

Erasmus+-Projekt "Paskara"

Die bisher durchgeführten LEONARDO DA VINCI Projekte Paskara I und Paskara II ermöglichten Auszubildenden der Fertigungstechnik einen Auslandsaufenthalt im türkischen Partnerunternehmen Hidromek sowie dem betrieblichen Ausbildungszentrum Erkunt in Ankara. Die erste Entsendung erfolgte im Juni 2012, das Folgeprojekt "Paskara II" startete mit der ersten Entsendung im September 2013. Ein weiteres Projekt im Rahmen des ERASMUS+-Programms, das im Frühjahr 2018 eine weitere Entsendung in die Türkei ermöglichen soll, ist genehmigt. 

Ablauf

Die Teilnehmer eignen sich bei der Firma Hidromek Erfahrungen beim Einbau von Getrieben und Achsen in Baumaschinen sowie deren Inbetriebnahme an. Fachliche Unterweisungen in der Lernwerkstatt der Firma Hidromek, selbständiges Arbeiten unter Anleitung von Facharbeitern und Umsetzung des Erlernten an einem eigenen Projekt, z.B. die selbständige Reparatur eines Getriebes sowie einer Baumaschinenachse bilden den Kern des Aufenthalts. Dazu rundet umfangreiches kulturelles Programm den Einblick in die Lebensumstände eines anderen europäischen Landes ab.

Partner

Fa. Hidromek (Hersteller von Baumaschinen), Ayab Yolu 25. km l. Organize Sanayi Bölgesi, Osmanly Caddesi No 1, 06935 Sincan / ANKARA

Erkunt Mesleki Eğitim Merkezi Müdürlüğü (Überbetriebliches Ausbildungszentrum), Caddesiİ No 5, 1.Organize Sanayi Bölgesi, 06935 Sincan / ANKARA.

Wer kann sich bewerben?

Auszubildende der Staatlichen Berufsschule I Passau im Berufsfeld Fertigungstechnik.

Was bringt die Teilnahme?

Jeder Teilnehmer erhält den von der Europäischen Union geschaffenen EUROPASS.
Der EUROPASS Mobilität ist ein Zertifikat, in dem die Lernerfahrungen im Ausland dokumentiert sind. Er ist ein Türöffner für künftiges Lernen und Arbeiten in einem immer enger zusammenwachsenden Europa. „Mobilität“ ist das Schlüsselwort des 21. Jahrhunderts.
Echte Mobilität bedeutet, dass Menschen in allen Lebensabschnitten in einem anderen Land arbeiten und lernen können. Vor allem in Hinblick auf den Einstieg und die Gestaltung des zukünftigen Berufslebens ist ein Auslandsaufenthalt von enormer Bedeutung: Dies gilt sowohl für die Persönlichkeitsbildung und die Kompetenzsteigerung in fachlicher Hinsicht als auch für die im Berufsleben notwendigen Sozialkompetenzen (wie z.B. Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit) sowie auch für künftige Bewerbungen. Immer mehr Betriebe wünschen sich Mitarbeiter, die sich im Ausland, d.h. in einer anderen sprachlichen und kulturellen Umgebung zurecht finden.

Ansprechpartner

Alexander Sommer, StR,
Florian Kurz, StR
Dr. Michael Bucher, StD

Good-Practice-Urkunde

Verläuft ein Auslandspraktikum in der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung vorbildlich und die Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) mustergültig, wird ein Auslandspraktikum mit einer Good-Practice-Urkunde ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass unser Auslandsprojekt "Paskara" diese Auszeichnung erhalten hat. Verbunden mit dieser Anerkennung ist die Veröffentlichung des Projekts in der internationalen Datenbank ADAM.