Zeichen für den Frieden

Schüler der Karl-Peter Obermaier-Schule zeigen sich solidarisch mit Kriegsopfern

Passau. Gerade als sich die junge Generation Hoffnung auf einen entspannten Frühling machte, erlebte sie eine Zeitenwende der besonders schockierenden Art: Fernsehen und soziale Medien lieferten in Echtzeit beängstigende Bilder und Berichte von Raketeneinschlägen, detonierenden Bomben und Panzern, die über die ukrainische Grenze rollen. Gleich mehrere Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine veranstalten daher die Schüler sowie das Kollegium der Karl-Peter-Obermaier-Schule.

Bereits schnell nach Kriegsbeginn kam der Wunsch auf, ein aktives Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Kriegs zu setzen. Sie möchten zeigen, dass die Gedanken bei den Menschen in den zerbombten Städten, bei den vielen Frauen und Kindern auf der Flucht, aber auch bei den Mutigen in Russland sind, die gegen den Krieg eintreten. So versammelten sich Schüler auf dem Innenhof der Nebenstelle der Passauer Berufsschule und formten das Wort PEACE zum Ausdruck des Zusammenhalts. "7000 verschiedene Sprachen, mehrere hundert verschiedene Religionen und doch verbindet uns eins: Das Streben nach Freiheit und Frieden. Daran sollten wir gemeinsam festhalten", betont Sina Nothaft, eine Auszubildende, die sich an der Aktion beteiligte. Zudem gestalteten die Schüler der Gastronomie-Abteilung eine zentrale Friedenswand in der Aula, um damit die Hoffnung auf Frieden auszudrücken. Sie bastelten Friedenstauben sowie Plakate, die zusammen mit den 62 Flaggen von den Nationalitäten aller Passauer Berufsschüler aufgehängt wurden... (PNP vom 19.05.2022)

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