Von der Praxis zurück in die Schule

Innungsobermeister sind zu Besuch in der Gewerblichen Berufsschule Passau – Zentrum für erneuerbare Energien besichtigt

PassauAuf Einladung von Walter Taubeneder als Vorsitzenden des Berufsschulverbandes Passau, haben Innungsobermeister der Kreishandwerkerschaft Passau die Gewerbliche Berufsschule in Passau besucht. Begrüßt wurden diese von Seiten des Berufsschulverbandes von Walter Taubeneder und Geschäftsleiter Franz Stangl sowie von Seiten der Berufsschule von Schulleiter Eduard Weidenbeck. Einleitend bekamen die Gäste mit dem Imagefilm der Schule vorweg einen umfassenden Einblick über alle Abteilungen der Schule mit derzeit 30 Ausbildungsberufen.
Bei einem kurzen Rundgang durch die Schule bekam die Gruppe Eindruck in die hohe fachliche Ausstattung dieser Gewerblichen Berufsschule. Schwerpunkte waren dabei vor allem das, die Besucher tief beeindruckende und laut Schulleiter in Bayern wohl auch einmalige, Zentrum für erneuerbare Energien mit allen nur denkbaren fossilen, nachwachsenden und erneuerbaren Energiequellen, die Fachräume für die Metzger, das Zerspanungszentrum mit den beiden hochmodernen CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen sowie der vor kurzem erst für ca. 430000 Euro ausgestattete Fachraum für Automatisierungstechnik. Dort erklärten Schulleiter Eduard Weidenbeck und Verbandsvorsitzender Walter Taubeneder, Obermeisterin Andrea Scheuer von der Maler- und Lackiererinnung, Obermeister Albert Kohlpaintner von der Metzgerinnung, stellvertretendem Innungsobermeister Konrad Poschinger von der Bauinnung und Obermeister Peter Landshuter von der Bäckerinnung, dass dieser in Kürze für weitere 232000 Euro auf den Standard "Industrie 4.0" aufgerüstet werden soll. Dazu sei die Gewerbliche Schule in Passau, als eine von wenigen Schulen in Bayern, vom Staatsministerium ins Förderprogramm aufgenommen worden.
Abschließend stellte Verbandsvorsitzender Walter Taubeneder den Gästen den Berufsschulverband Passau vor. Dabei hatte er großes Lob für die beiden Verbandsmitglieder Stadt und Landkreis Passau, die, so betonte Taubeneder, mit hohem finanziellem Einsatz immer wieder für eine gleichbleibend hohe Qualität der fachlichen Ausstattung der Schule sorgen.
Bei der Diskussion äußerten sich die Gäste höchst erstaunt über die hochwertige Ausstattung der Schule und über die hohe Qualität der Ausbildung; sie bedauerten, dass dieser hohe Standard in der breiten Öffentlichkeit ganz offensichtlich nicht bekannt sei. Innungsobermeister Peter Landshuter bedankte sich namens der Bäckerinnung dafür, dass im Neubau des Berufsbildungszentrums Vilshofen für die Ausbildung der Bäcker und Bäckereiverkäufer ausreichend Ausbildungsbereiche vorgesehen sind, ohne die diese schulische Ausbildung an andere Schulen verlagert werden müsste. (PNP vom 15.03.2018)

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