Meisterhaft am Herd und im Service

Gastronomie-Nachwuchs zeigt bei Regionalmeisterschaft um den Karl-Peter-Obermaier-Pokal sein Können

Passau. Die Besten der Besten traten zur 8. Regionalmeisterschaft um den Karl-Peter-Obermaier-Pokal im Gastgewerbe an. Jeweils zwölf angehende Köche und Servicekräfte bewirteten am Dienstag im Festsaal in der Innstraße Gäste aus Gastronomie, Politik und Wirtschaft mit einem Drei-Gänge-Menü. Jeder der Köche hatte dafür den gleichen Warenkorb zur Verfügung. 
Stolz bekundete Manfred Högen, Leiter der praktischen Fachkunde: "Was heute hier gekocht wird, bewegt sich auf meisterlichem Niveau. Wer an dem Wettbewerb teilnimmt, braucht die Abschlussprüfung nicht zu fürchten."
Die vierköpfige Jury um Vorsitzenden und Fachoberlehrer Alois Wimmer, Fachlehrerin Aloisia Sommer, Josef Stadler, Gastroleiter der ZF, sowie Klaus Ortmeier vom Gasthaus zur Triftsperre war in der Küche und am Herd dabei und beurteilte die Leistung der Nachwuchsköche nach einem strengen Punktekatalog.
Andreas Fellner vom Landhotel Moorhof, Neuschönau, setzte sich schließlich gegen seine elf Konkurrenten durch. Fellner präsentierte als Vorspeise eine Lachs-Roulade auf weißer Butterschaumsoße und Parmesan-Chips. Im Hauptgang folgte ein Schweinefilet im Crêpemantel auf Pfeffersoße mit glasierten Karotten, Brokkoli und Herzogin-Kartoffeln. Den Abschluss bildete ein Ingwereis mit karamelisierten Birnen.
Nicht nur für den Sieger geht es nächstes Jahr zur Landesmeisterschaft, auch für die Zweit- und Drittplatzierten, Matthias Kolbeck (Gaissingers Gasthof Schloßbräu, Haselbach) und Johannes Denk (Fürstenhof, Bad Griesbach).
Um die gute Küche an den Tisch zu bringen, werden auch die Gewinnerinnen aus den Serviceberufen am Landesbewerb teilnehmen. Hier überzeugte Hotelfachfrau Anja Mittermeier vom Fürstenhof in Bad Griesbach mit einer perfekten Leistung, gefolgt von Julia Reicheneder (St.Wolfgang, Bad Griesbach) und Stefanie Weberstetter (Am Mühlbach, Bad Füssing).
Wer beim Landeswettbeweb erfolgreich ist, darf zum Bundesentscheid nach Berlin. (PNP vom 21.06.2012)

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