Da macht die Ausbildung Spaß: Traumwagen für die Berufsschüler

Für den Praxisunterricht: Kfz-Abteilung bekam Audi Q7 zum Sonderpreis

Passau (Sch). In einem Praxisraum der Kfz-Abteilung der Berufsschule 1 steht nunmehr ein Fahrzeug, das für viele immer ein Traum sein wird: Ein nagelneuer Audi Q7 mit allen Extras, die ein Premium-Hersteller für seine Kunden heute bereithält.
Mögen die sogenannten Sport Utility Vehicles (SUV) auch wegen ihres größeren Durstes und damit höheren Kohlendioxid-Ausstoßes in der Kritik stehen, ihrer Beliebtheit tut dies keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Verkaufszahlen gehen seit Jahren rasant nach oben. Ein Trend, der auch für unsere Region gilt, wie die Verkaufsleiter Johann Bauer (BMW) und Manfred Weidinger (Audi) auf Anfrage bestätigen.
Abteilungsleiter Hans Karlstetter von der Berufsschule 1 zufolge sind in der aktueller Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes bereits 59 Geländewagen aufgeführt. Warum hat gerade auf diesem Feld das technisch Machbare das wirtschaftlich Nützliche oft schon längst überholt? Dieser Frage wird fächerübergreifend im Deutschunterricht nachgegangen. Fest zu stehen scheint, dass neben der Suche nach Freiheit und Abenteuer, einem gewissen „Burg-Gefühl“, oft größerem Komfort mitunter auch eine gehörige Portion Ego mitfahre.
Stellvertretender Schulleiter Rudolf Schacherl: „Als kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen hat gerade eine Berufsschule auf die, Marktsituation zu reagieren. Zusammen mit den Ausbildungsbetrieben müssen wir den Nachwuchs so ausbilden, dass er auch mit der Spitzentechnologie dieser Oberklassenfahrzeuge zurecht kommt.“
Schacherl wie Karlstetter zeigten sich deshalb erfreut, dass inklusive notwendiger Testgeräte dieses Modell für einen Sonderpreis von 8500 Euro gekauft werden konnte. Nahezu das Zehnfache muss ein Interessent bei vergleichbarer Ausstattung für ein reguläres Modell hinblättern. Fachlehrer Steffen Schönleben, der den Kauf maßgeblich eingefädelt hatte, betonte, dass dieses Schnäppchen erst durch die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Passauer Audizentrum sowie dem Werk in Ingolstadt zustande kam.
Auch ein Berufsschullehrer mit Meisterbrief in der Tasche muss bei dieser geballten Anhäufung von Elektronik, Assistenzsystemen, modernstem Motormanagement ständig dazulernen. So investiert Fachlehrer Gerhard Pannermayr zwei Wochen seiner diesjährigen Sommerferien für ein Betriebspraktikum im Audizentrum, um sich mit den Neuerungen vertraut zu machen und dieses Wissen dann im Unterricht an seine Schüler weitergeben zu können (PNP 06.07.07). 

Zurück