Berufsschulverband stellt drei Azubis ein

Man will gutes Beispiel geben Neue EDV Betreuer kümmern sich um 50 Server und 900 Rechner

Passau (fst). Es sind bedrückende Zahlen, die der Berufsschulverband Passau als Sachaufwandsträger von seinen neun Berufsschulen und beruflichen Schulen mit den insgesamt fast 7000 Schülern derzeit mitbekommt: Es sind die Zahlen der jugendlichen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, die sich zur Zeit während der immer noch laufenden Anmeldungen immer mehr in die Höhe schrauben.
Angesichts dieser Zahlen waren sich Verbandsvorsitzender Walter Taubeneder und die Verbandsräte ohne längere Diskussionen auch schnell einig: Beim Berufsschulverband Passau wird im Rahmen des finanziell Vertretbaren ausgebildet.
Drei Auszubildende, so viel wie in der über 33 jährigen Geschichte des Berufsschulverbandes noch nie zur gleichen Zeit, haben mit Beginn des Schuljahres beim Berufsschulverband eine Lehrstelle angetreten. Das ist mit Alexandra Meier eine Auszubildende, die in der Geschäftsstelle des Verbandes hauptverantwortlich von Geschäftsleiter Franz Stangl zur Verwaltungsfachangestellten ausgebildet wird. Dort hatte bereits im Juli ein weiterer Auszubildender im selben Beruf diese Ausbildung mit Bestnoten abgeschlossen.
In Vilshofen haben mit Nadja Kurz und Josefine Steinicke gleich zwei junge Damen die Ausbildung zur Hauswirtschafterin angetreten, die dort von der hauswirtchaftlichen Betriebsleiterin Theresia Ortner auf ihren späteren Beruf vorbereitet werden. Mit der Entscheidung für diese Ausbildung haben die Verbandsräte auch noch einen weiteren Weg geebnet: Dank dieser weiteren Ausbildungsplätze, so hatte Schulleiter Klaus Müller den Verbandsräten erklärt, wurde an der Vilshofener Berufsschule in diesem Beruf Klassenstärke erreicht. Die Schülerinnen in diesem Ausbildungsberuf aus dem Sprengelgebiet des Landkreises und der Stadt Passau müssen damit ab sofort nicht mehr zur Berufsschule im ca. 160 Kilometer entfernten Nabburg in der Oberpfalz fahren, der Berufsschulverband spart sich gleichzeitig die nicht unerheblichen Gastschulbeiträge für diese seine Schüler.
Verbandsvorsitzender Walter Taubeneder wünschte den drei neuen Auszubildenden viel Erfolg. Geschäftsleiter Franz Stangl erinnerte an zwei weitere Auszubildende, die beim Berufsschulverband kürzlich zum Systemelektroniker und zum Fachinformatiker ausgebildet worden sind. Dank einer exzellenten Ausbildung vor allem in der Staatlichen Berufsschule I Passau betreuen diese zwei jungen Männer nun zu aller Zufriedenheit und kostensparend den EDV Bereich in allen Schulen und in den zwei Internaten des Berufsschulverbandes. Und der hat immerhin eine Dimension von allein 50 Servern und über 900 Rechnern. (PNP 21.10.2005) 

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