Eine Schule gibt sich Leitsätze

Leitziel

BS 1 Passau - Das Zentrum für Aus- und Weiterbildung. Wir fördern den Erwerb beruflicher Kompetenzen zur Verbesserung der Lebenschancen unserer Schüler.

Präambel

Wirtschaftlicher Wohlstand, unsere Kultur und damit letztlich unsere Lebensqualität sind gerade in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland untrennbar mit dem Rohstoff „Geist“ verknüpft.
Bildung und Ausbildung haben deshalb in unserer Gesellschaft einen besonders hohen Stellenwert. Innerhalb fast aller gesellschaftlichen Gruppierungen besteht übereinstimmend der Grundkonsens: Mit einer bestmöglichen Aus- und Fortbildung werden die entscheidenden Weichen für den Jugendlichen gestellt.

Für mehr als zwei Drittel unserer Berufsanfänger ist nach wie vor die duale Ausbildung der erste und damit entscheidende Meilenstein in ihrem Berufsleben. Ausbildungsbetrieb und Berufsschule sind dabei die beiden wesentlichen Säulen, auf denen die Zukunft des Berufsnachwuchses ruht. Oberstes Leitziel unserer Berufsschule muss es deshalb sein, durch ihre Leistung die Berufs- und damit Lebenschancen ihrer Schüler zu sichern bzw. zu verbessern. Hohe Unter­richtsqualität ist unerlässlich für das Ansehen der Schule, für die aktive Unterstützung durch die Gesellschaft sowie vor allem auch für die Akzeptanz als gleichgewichtiger Partner im dualen System.

Neben den beruflichen Qualifikationen muss aber gerade eine moderne Berufsschule dem Jugendlichen auch Werte und damit Orientierung für die Welt von morgen mitgeben. Erziehung zu beruflicher Tüchtigkeit ist deshalb stets einzubinden in ein Konzept einer möglichst umfassenden Persönlichkeitserziehung.

Leitsatz Nr. 1:

An unserer Schule ist die Zufriedenheit unserer Partner (Schüler, Eltern, Betriebe) oberste Maxime.
Durch zeitgemäßen und praxisorientierten Unterricht kann Ansehen bei den Beteiligten gewonnen werden.

Leitsatz Nr. 2:

Die Unterrichtsqualität bestimmt maßgeblich die Qualität unserer Schule.
Fachlich und methodisch versierte Lehrkräfte stellen auf Dauer hohe Unterrichtsqualität sicher. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit (Teamarbeit) der Lehrer wird zunehmend wichtiger. Guter Unterricht erfordert zwingend eine gründliche Vorbereitung

Leitsatz Nr. 3:

Größtmögliche Aktualität unterstreicht die Kompetenz unserer Schule.
Mit aktuellen Unterrichtsmaterialien (Zahlen, Statistiken, Schaubildern etc.) wird die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung des Lehrstoffes überzeugend untermauert.Ständige Aktualisierung des gemeinsamen Fundus ist deshalb Prinzip.

Leitsatz Nr. 4:

Konsequente Verwirklichung des Erziehungsauftrages ist erforderlich.
Auch wenn die Berufsschule frühere Erziehungsdefizite kaum ausgleichen kann, so streben wir doch die Erfüllung unseres Erziehungsauftrages an. Wir sehen über Fehlverhalten nicht hinweg. Unserer Vorbildwirkung sind wir uns bewusst. Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (Polizei, Jugendhilfe etc.). Damit wollen wir Fehlentwicklungen vorbeugen.

Leitsatz Nr. 5:

Leistungsanspruch und Humanität sind keine Widersprüche.
Wir vermitteln den Schülern die Erkenntnis, dass ohne Leistung letztlich Berufs- und Lebenschancen verschenkt werden.

Leitsatz Nr. 6:

Hefteinträge sind Spiegelbild des Unterrichts.
Wir achten deshalb auf eine gute inhaltliche wie auch in der Form akzeptable Gestaltung.

Leitsatz Nr. 7:

Wir streben eine stete Kommunikation und Kooperation mit den Partnern im Dualen Berufsbildungssystem an.
Eine enge Kooperation der Lernorte bildet die Grundlage für das Funktionieren des dualen Ausbildungssystems.Gemeinsame Projekte, Zusammenarbeit in Ausschüssen, Austausch über Leistung und Verhalten der Auszubildenden etc. sind zu intensivieren.

Leitsatz Nr. 8:

Subsidiarität ist Prinzip.
Mit flexiblen, dezentralen Organisationsformen schaffen wir für den Einzelnen größtmögliche Freiräume und nutzen diese verantwortungsbewusst.

Leitsatz Nr. 9:

Umfassende Informationen sind ein wesentliches Element erfolgreichen Schulmanagements.
Nur wer informiert ist, fühlt sich ernst genommen. Stete Information ist eine wesentliche Voraussetzung für vertrauensvolle Kooperation.

Leitsatz Nr. 10:

Aus Fehlern lernen wir!
Innovative Veränderungen führen zwangsläufig auch zu Fehlern. Wir lösen Probleme, anstatt die Schuldigen zu suchen. Eine Verschleierung von Unzulänglichkeiten verfestigt Fehlentwicklungen und verhindert Verbesserungen.

Leitsatz Nr. 11:

Verbesserungsvorschläge sind wesentliche Elemente für die Weiterentwicklung an unserer Schule.
Auch kleine Schritte bringen uns weiter!

Leitsatz Nr. 12:

Schulleitung heißt Führung und Fürsorge.
Die Führung der Mitarbeiter erfolgt über klare Ziele, an deren Festlegung sie beteiligt sind. Bei Problemen leistet die Schulleitung notwendige Hilfestellungen. Gerechte Aufgabenteilung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Berufszufriedenheit aller Beschäftigten.

Leitsatz Nr. 13:

Führungskraft sein, heißt Vorbild sein.
Jede Führungsebene wirkt an der Verwirklichung der gemeinsamen Ziele mit. Einzelinteressen stellt sie zugunsten des Gesamtinteresses zurück.

Leitsatz Nr. 14:

Die Schulleitung sorgt für angemessene sachliche und organisatorische Rahmenbedingungen.
Kluge Unterrichtsorganisation entlastet Lehrer und Schüler und steigert damit die Effektivität. Moderne Lehr- und Lernmittel unterstützen den Lernprozess. Eine gut funktionierende Verwaltung entlastet die Lehrkräfte.

Leitsatz Nr. 15:

Auch unsere Schule braucht Öffentlichkeit.
Berufsschulen sind Pflichtschulen; für ihre Akzeptanz in der Gesellschaft sowie bei den Entscheidungsträgern gilt es deshalb, erbrachte Leistungen entsprechend herauszustellen und sie so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Leitsatz Nr. 16:

Umweltschutz ist Prinzip, im Unterricht und im Schulalltag.

Die Leitsätze der KPO seit den 17.05.1999.

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